Restauration ohne Utopie?

Erleben wir in diesen Zeiten globaler Umbrüche nach zwei Weltkriegen eigentlich so etwas wie eine immerwährende Phase der Restauration durch die, die noch am Hergekommenen festhalten wollen müßen? Viel zu viele, deren Kräfte schon so lange notwendig waren und sind, haben zu früh nachgegeben. Dem Schwall der produktionseffizienten Warenwelt ergeben, räumen viele nur noch die Haufen auf, statt am Neuen zu bauen. Politik ist operativ geworden und pflegt das eigene Korsett. Doch viele arbeiten schon an dem utopischen Fundament, auf dem Generationen noch leben werden. Wer findet die Worte, mit dem sich die Blaupause beschreiben lässt? Wie kann sichtbar werden, wonach so viele sich sehnen?

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