Ist eine Suffizienz der Investoren denkbar?

Heute erscheint der dritte Teil „Ist eine Suffizienz der Investoren denkbar?“ meiner vierteiligen Artikelserie auf dem “Blog Postwachstum“. In diesem Artikel beschäftige ich mich mit der Rolle von Investoren. Dabei argumentiere ich, dass eine Suffizienzpolitik wirkungslos bleibt, wenn Forderungen nach einer Genügsamkeit der Investoren unterbleiben. Statt von Kreislaufwirtschaft ist zutreffender Weise von Kreislaufgesellschaft zu sprechen. Die Wirtschaft ist als der Teil der Kreislaufgesellschaft nur deren Lieferant.

Im ersten Artikel “Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden” zum Thema Obsoleszenz führte ich in das Konzept der anthropogenen Obsoleszenz ein. Dabei zeigte ich die Bedeutung der Abgrenzung der geplanten und exogenen Obsoleszenz zu den Varianten der human-ethologischen Obsoleszenz auf. Aufgrund ihrer erheblichen systemischen Schadfolgen steht die geplante Obsoleszenz im Zentrum der weiteren Untersuchungen.

Im zweiten Teil “Die Auflösung der Produktbindung” kritisierte ich die Shareconomy. Diese stellt nur eine trügerische Lösung zur Entkopplung der gesellschaftlichen Wohlstandsmehrung von ihren Ressourcenverbräuchen dar. Vielmehr ist sie eine besondere Form der geplanten Obsoleszenz. „Soziales Sharing“ hob ich als positive Alternative hervor.

Die Reihe wird in zeitnaher Folge veröffentlicht.

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