Bauteil-Obsoleszenz als Ursache für verkürzte Lebensdauern bei Consumer Electronics

Steve Vecchiarelli, Senior Principal Supply Chain Solutions bei Digi-Key, beschreibt in einem aktuellen Fachartikel Strategien zur Vermeidung von Bauteil-Obsoleszenz, da die Dominanz der Consumer Bereichs für eine schnellere Obsoleszenz von elektronischen Bauteile verantwortlich ist. Bauteile werden „alle zwei Jahre neu entwickelt, um im Einklang mit dem Zeithorizont der kleiner werdenden Halbleitergeometrien zu stehen. Bauteile, die nicht mit neuartiger Prozesstechnik gefertigt werden, gelten schnell als veraltet beziehungsweise obsolet.“

Interessant ist seine dann folgende Aussage: „Für Entwickler von Consumer-Geräten stellt dies kein Problem dar, da die allgemeine Lebensdauer dieser Produkte gut mit der Verfügbarkeit der Bauteile harmoniert.“

Damit lernen wir einen weiteren Treiber für die geplante Obsoleszenz von Consumer Electronics kennen, der sich damit in den kurzen Bauteil-Lebenszyklen der Bauteilkomponenten findet. Dies bestätigt auch den Zusammenhang von Obsoleszenz-Management und geplanter Obsoleszenz. Eine Verbesserung von Haltbarkeiten und Lebensdauern im Konsumgüterbereich hätte auch für den gewerblich-industriellen Sektor positive Folgen.

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