Zirkuläre Integration ermöglicht neue Marktentwicklungen

Im letzten Teil meiner vierteiligen Artikelreihe zum Thema Obsoleszenz “Zirkuläre Integration ermöglicht neue Marktentwicklungen” beschäftige ich mich mit unternehmerischen Marktstrategien der werdenden Kreislaufgesellschaft. Unternehmen, die ihre unternehmerische Tätigkeit auf Haltbarkeit und Kreislaufführung ausrichten, können dadurch neue Geschäftspotentiale zur Ausweitung ihrer unternehmerischen Aktivitäten erschließen. Mit der „Zirkulären Matrix“ gliedere ich die Marktstrategien der Kreislaufgesellschaft und beschreibe die Anforderungen an eine kreislauforientierte Betriebswirtschaftslehre, die den Anforderungen der werdenden Kreislaufgesellschaft gerecht wird. Abschließend verdeutliche ich, dass eine Beendigung der anthropogenen Obsoleszenz mehr als Marktlogik braucht.

Im ersten Artikel “Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden” zum Thema Obsoleszenz führte ich in das Konzept der anthropogenen Obsoleszenz ein. Dabei zeigte ich die Bedeutung der Abgrenzung der geplanten und exogenen Obsoleszenz zu den Varianten der human-ethologischen Obsoleszenz auf. Aufgrund ihrer erheblichen systemischen Schadfolgen steht die geplante Obsoleszenz im Zentrum der weiteren Untersuchungen.

Im zweiten Teil “Die Auflösung der Produktbindung” kritisierte ich die Shareconomy. Diese stellt nur eine trügerische Lösung zur Entkopplung der gesellschaftlichen Wohlstandsmehrung von ihren Ressourcenverbräuchen dar. Vielmehr ist sie eine besondere Form der geplanten Obsoleszenz. „Soziales Sharing“ hob ich als positive Alternative hervor.

Im dritten Teil “Ist eine Suffizienz der Investoren denkbar?” meiner vierteiligen Artikelserie auf dem “Blog Postwachstum“ beschäftigte ich mich mit der Rolle von Investoren. Dabei argumentierte ich, dass eine Suffizienzpolitik wirkungslos bleibt, wenn Forderungen nach einer Genügsamkeit der Investoren unterbleiben. Statt von Kreislaufwirtschaft ist zutreffender Weise von Kreislaufgesellschaft zu sprechen. Die Wirtschaft ist als der Teil der Kreislaufgesellschaft nur deren Lieferant.

Download: Artikel “Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden

Download: Grafik “Zirkuläre Matrix

Ist eine Suffizienz der Investoren denkbar?

Heute erscheint der dritte Teil “Ist eine Suffizienz der Investoren denkbar?” meiner vierteiligen Artikelserie auf dem “Blog Postwachstum“. In diesem Artikel beschäftige ich mich mit der Rolle von Investoren. Dabei argumentiere ich, dass eine Suffizienzpolitik wirkungslos bleibt, wenn Forderungen nach einer Genügsamkeit der Investoren unterbleiben. Statt von Kreislaufwirtschaft ist zutreffender Weise von Kreislaufgesellschaft zu sprechen. Die Wirtschaft ist als der Teil der Kreislaufgesellschaft nur deren Lieferant.

Im ersten Artikel “Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden” zum Thema Obsoleszenz führte ich in das Konzept der anthropogenen Obsoleszenz ein. Dabei zeigte ich die Bedeutung der Abgrenzung der geplanten und exogenen Obsoleszenz zu den Varianten der human-ethologischen Obsoleszenz auf. Aufgrund ihrer erheblichen systemischen Schadfolgen steht die geplante Obsoleszenz im Zentrum der weiteren Untersuchungen.

Im zweiten Teil “Die Auflösung der Produktbindung” kritisierte ich die Shareconomy. Diese stellt nur eine trügerische Lösung zur Entkopplung der gesellschaftlichen Wohlstandsmehrung von ihren Ressourcenverbräuchen dar. Vielmehr ist sie eine besondere Form der geplanten Obsoleszenz. „Soziales Sharing“ hob ich als positive Alternative hervor.

Die Reihe wird in zeitnaher Folge veröffentlicht.

“My belief is that companies should have values, like people do,” Cook said.

Tim Cook, CEO von Apple, verlor die Fassung, als Sharehoder von ihm die ausschließliche Beachtung ihrer Renditeinteressen verlangten. “If you want me to do things only for ROI reasons, you should get out of this stock,” spitzte er seine Meinung zu. Damit verdeutlicht er nicht zuletzt die auf Langfristzeiträume ausgelegte Strategie von Apple, in der er auch den Erfolg von Apple begründet sieht. Eine konsequente an Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensstrategie gehört für ihn zwingend dazu.

Gerade für die Investoren und Aktionäre, die nur an kurzfristigen Gewinnen interessiert sind und verlangen, dass Tim Cook aufhört politisch zu sein, hat er eine klare Message: „Get out of stock.“

Mitglied im VDI

Nun bin ich ordentliches Mitglied im gemeinnützigen Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI). In der Satzung lese ich

2. Zwecke des VDI sind:
2.1 das Zusammenwirken aller geistigen Kräfte der Technik im Bewusstsein ethischer Verantwortung,
2.2 die Pflege der Beziehungen zu den geistigen Kräften anderer Bereiche menschlichen Schaffens in den vielfältigen Einflussgebieten der Technik,
2.3 die Förderung der technischen Wissenschaft und Forschung,
2.4 die Förderung des technischen Nachwuchses,
2.5 die Bildung der Ingenieure und ihre Förderung in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft,
2.6 die Pflege der Gemeinschaftsarbeit zur Förderung des fachlichen Erfahrungsaustausches und
des allgemeinen technischen Fortschritts,
2.7 die Schaffung von anerkannten Regeln der Technik und von Prüfzeichen in freiwilliger
Selbstverantwortung der Technik.

Es wird mir eine Freunde sein, an der Erfüllung dieser Zwecke tatkräftig mitzuwirken.

Konsumschlachtfelder

Wir haben heute eine Gesellschaft, die ihre Lebensweise gerne auch mit dem Begriff “Konsumkultur” beschreibt. Doch wenn wir dieses Video betrachten, erleben wir eher eine Dokumentation der Konsumschlachtfelder. Doch nicht nur die Art der Herstellung ist erniedrigend.

Die sich dahinter immer noch verbergende moderne Variante altbekannter Großgrundbesitzerlogik, die mit politischen Lehen ausgestattet und von der Trittbrettfahrermentalität aller Beteiligten in der nachfolgenden “Wertschöpfungskette” getragen, beutet “Ressourcen” (heutezutage gerne auch “schonend”) aus und die betäubte Ahnungslosigkeit der nach Ablenkung heischenden Konsumenten ist letztlich in dieser unerträglichen Kombination eine schwelende Abart von Kriegen mit anderen Mitteln und unzähligen Menschenopfern. Die einen werden als “Opfersoldaten” in die Fabriken, die anderen als “Opferkonsumenten” an die Regale getrieben. Konsum ist auch in einer ethisch orientierten Kreislaufgesellschaft präsent. Wie wollen wir werden?

Die Auflösung der Produktbindung

Heute erscheint der zweite Teil meiner vierteiligen Artikelserie auf dem “Blog Postwachstum“. Im ersten Artikel “Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden” zum Thema Obsoleszenz führte ich in das Konzept der anthropogenen Obsoleszenz ein. Dabei zeigte ich die Bedeutung der Abgrenzung der geplanten und exogenen Obsoleszenz zu den Varianten der human-ethologischen Obsoleszenz auf. Aufgrund ihrer erheblichen systemischen Schadfolgen steht die geplante Obsoleszenz im Zentrum der weiteren Untersuchungen.

Im heute veröffentlichten zweiten Teil “Die Auflösung der Produktbindung” kritisiere ich die Shareconomy. Diese stellt nur eine trügerische Lösung zur Entkopplung der gesellschaftlichen Wohlstandsmehrung von ihren Ressourcenverbräuchen dar. Vielmehr ist sie eine besondere Form der geplanten Obsoleszenz. „Soziales Sharing“ hebe ich als positive Alternative hervor.

Die Reihe wird in zeitnaher Folge veröffentlicht.

Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden

Ab heute erscheint meine vierteilige Artikelserie auf dem “Blog Postwachstum“. Im ersten Artikel “Wie wir die anthropogene Obsoleszenz beenden” zum Thema Obsoleszenz führe ich in das Konzept der anthropogenen Obsoleszenz ein. Dabei zeige ich die Bedeutung der Abgrenzung der geplanten und exogenen Obsoleszenz zu den Varianten der human-ethologischen Obsoleszenz auf. Aufgrund ihrer erheblichen systemischen Schadfolgen steht die geplante Obsoleszenz im Zentrum der weiteren Untersuchungen.

Die Reihe wird in zeitnaher Folge veröffentlicht.

McKinsey bestätigt wirtschaftliche Kraft von Haltbarkeit und Kreislaufführung

Der Rat der Europäischen Union fordert eine klare Strategie gegen geplante Obsoleszenz. Auch die EU-Kommission will Produkt haltbarer machen. Die weltweit agierende Unternehmensberatungsgesellschaft McKinsey bestärkt diesen Kurs.
„Dass in der Kreislaufwirtschaft mehr Chancen als Risiken stecken, hat mittlerweile auch die Wirtschaft erkannt. Würde die Ökonomie nach den EU-Plänen umgebaut, könnten die Kosten für Mobilität, Wohnen und Lebensmittel in Deutschland um 25 Prozent sinken, hat die Unternehmensberatung McKinsey in einer Studie ausgerechnet, die sie in der kommenden Woche in Berlin vorstellen will. Die Wirtschaft in Deutschland könnte jährlich um 0,3 Prozent schneller wachsen.“